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Code Signing – Potentielle Bedrohungen und Angriffswege

Code Signing – Potentielle Bedrohungen und Angriffswege

Was ist Code Signing?

Wenn Sie CISO sind oder eine vergleichbare Position in einer Organisation innehaben, ist ein Versagen der Datensicherheits-Verteidigungslinie einer Ihrer größten Albträume. Ein wichtiges Modul für den Datenschutz ist Codesignatur. Organisationen müssen sich der Bedrohungen bewusst sein, die für den Code-Signaturprozess bestehen, und angemessene Empfehlungen zur Lösung der Probleme umsetzen.

Laut einer von Venafi durchgeführten Studie geht man davon aus, dass von 320 Teilnehmern aus den USA, Europa und Kanada mehr als 28% implementieren a definierte Codesignaturrichtlinie zum Schutz von Zertifikaten, die zum Signieren von Code verwendet werden. Es besteht ein hohes Risiko, dass Cyber-Hacker Zertifikate fälschen und stehlen, wenn keine geeigneten Richtlinien für die Code-Signierung durchgesetzt werden.

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Lassen Sie uns einige Szenarien der Bedrohungslandschaft für „Code Signing“ besprechen, wenn keine entsprechende Code Signing-Richtlinie vorhanden ist.

Potentielle Bedrohungen für die Code-Signierung

  1. Diebstahl/Verlust privater Signaturschlüssel: Private Signaturschlüssel müssen mit größter Sorgfalt geschützt werden. Regelmäßig werden zahlreiche Vorfälle aufgrund des Diebstahls solcher Schlüssel gemeldet. Cyberkriminelle, die Zugriff auf diese Schlüssel haben, können Schadsoftware als authentischen Code oder Software tarnen. Solche Vorfälle verursachen enorme finanzielle Verluste und einen erheblichen Imageschaden. Ein einziger kompromittierter privater Schlüssel kann das gesamte Geschäft eines Unternehmens ruinieren.

    In der Praxis haben Vorfälle durch den Diebstahl privater Signaturschlüssel den betroffenen Unternehmen erheblichen Schaden zugefügt. Auch Regierungen sind vom Verlust privater Schlüssel betroffen. Ein klassisches Beispiel hierfür ist der Angriff auf die malaysische Regierung im November 2011, bei dem gestohlene, legitime Zertifikate zur Signierung von Schadsoftware missbraucht wurden.

  2. Kompromittierte ZertifizierungsstelleDirekter Angriff gestartet auf Zertifizierungsstelle (CA) Die Ausstellung von Code-Signatur-Zertifikaten kann Unternehmen, die diese Zertifikate nutzen, erheblichen Schaden zufügen. Daher ist es stets ratsam, sicherzustellen, dass Zertifizierungsstellen (CAs) die Best Practices einhalten. Cyberangriffe auf CAs können sogar zum Konkurs des ausstellenden Unternehmens führen.

    Ein solcher Vorfall ereignete sich 2011 bei der niederländischen Zertifizierungsstelle DigiNotar. Die Zertifizierungsstelle wurde von Hackern kompromittiert und stellte gefälschte Zertifikate für zahlreiche renommierte Websites aus, was schließlich zum Konkurs von DigiNotar führte. Es empfiehlt sich daher, vor der Auswahl einer Zertifizierungsstelle deren Prüfverfahren und Datensicherheitsmaßnahmen zu überprüfen.

  3. Verwendung unsicherer Kryptografie-Governance-Kontrollen: Die Verwendung schwacher und unsicherer kryptografischer Algorithmen für die Codesignierung schafft Schwachstellen, die Cyberangriffe wie Brute-Force-Angriffe zum Hacken der für die Codesignierung verwendeten Schlüssel ermöglichen. Mangelhafte Kontrollmechanismen können das Eindringen in Entwicklungs- und Produktionssysteme begünstigen. Diese Sicherheitslücken können dazu führen, dass Schadcode signiert und authentifiziert wird.

    CISOs sollten die Implementierung geeigneter Governance-Kontrollen in Betracht ziehen, um eine sichere Umgebung zu schaffen. Auch eine angemessene Bewertung der Codesignierungsprozesse kann unvorhergesehene Sicherheitslücken verhindern. Eine Studie von Venafi zu Best Practices und Prozessen im Bereich Codesignierung in den USA, Kanada und Europa zeichnete ein aufschlussreiches Bild der aktuellen Situation.

    Mehr als 50% Die Befragten in den USA, Kanada und Europa haben entweder keine definierten Codesignaturverfahren oder wenden informelle, inkonsistente Verfahren an. Dies ist für CISOs äußerst besorgniserregend. 35% Bei den Befragten ist kein eindeutiger Verantwortlicher für die Verwaltung der privaten Code-Signaturschlüssel benannt.

    In vielen Fällen verwalten entweder das Entwicklungsteam oder die Informationssicherheit oder beide die privaten Schlüssel für die Codesignierung. Es liegt in der Verantwortung von CISOs, die Beauftragung eines internen Teams oder eines Beratungsunternehmens mit Expertise in Kryptografie und Codesignierungsverfahren zu prüfen, um eine bessere und sicherere Implementierung der Codesignierung zu gewährleisten.

Wenn Ihre Organisation eine Bewertung und/oder Implementierung der Code-Signierung sucht, wenden Sie sich bitte an [E-Mail geschützt] für weitere Informationen