Einführung
Codesignaturverleiht als Technologie den Softwarecodes, Anwendungen und/oder Dateien Authentizität. Dies geschieht durch die Signierung des Codes mit digitale Zertifikate und Public-Key-Infrastruktur. Daher bietet Code Signing Endbenutzern Sicherheit und Vertrauen vor Code-Manipulationen oder -Beschädigungen. Dies ist nur einer der Vorteile von Code Signing. Um die „Die 5 wichtigsten Vorteile von Code Signing“, lesen Sie bitte den Blog-Artikel durch: www.encryptionconsulting.com/code-signing-top-5-benefits
Jedes Unternehmen profitiert maßgeblich von Code Signing, und genau deshalb ist diese Technologie so wichtig. Beachten Sie die Best Practices bei der Implementierung von Code Signing. Denn ein Missbrauch der privaten Schlüssel Ihres Unternehmens aufgrund einer schlecht implementierten Infrastruktur beeinträchtigt nicht nur die Kunden, sondern auch deren Vertrauen in Ihre Marke und Ihre Produkte.
Werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Best Practices, die Ihr Unternehmen bei der Implementierung der Code-Signing-Technologie befolgen muss:
Code Signing: Bewährte Vorgehensweisen:
- Trennung der Umgebungen: Testsignatur und Releasesignatur: Eine der wichtigsten bewährten Methoden zur Code-Signierung besteht darin, eine parallele Umgebung für die Code-Signierungsinfrastruktur einzurichten, um Testcode mit einem internen Teststamm zu signieren Zertifizierungsstelle (CA)Eine interne Test-Root-CA würde Testzertifikate für die Signierung des Codes bereitstellen. Dies bietet dem Unternehmen zwei Vorteile: Erstens wird die Offenlegung tatsächlicher privater Schlüssel und Code-Signaturmechanismen auf einen engen Benutzer-/Entwicklerkreis beschränkt, und zweitens besteht die Möglichkeit, den signierten Code auf Funktionsfehler und Schwachstellen zu testen.
Die Testsignatur kann auf zwei Arten erfolgen:
- Zertifikatsignaturstelle testen
- Selbstsignierte Zertifikate Mittelständische bis kleine Unternehmen können selbstsignierende Zertifikate für den Test-Code-Signaturprozess verwenden. Dies kann mit etwas Aufwand verbunden sein, um die Zertifikate vertrauenswürdig zu machen, da sie standardmäßig nicht vertrauenswürdig sind. In der Regel können diese Zertifikate über kostenlose Tools ohne Verwendung einer Public-Key-Infrastruktur (PKI) bezogen werden. Unternehmen mit komplexen und großen Testumgebungen können interne Test-CAs zur Generierung von Testzertifikaten für den Code-Signaturprozess verwenden. Unabhängig davon, ob Ihr Unternehmen selbstsignierte Zertifikate oder interne Test-CAs verwendet, stellen Sie stets sicher, dass der Code-Signaturprozess und die Stammzertifikate zwischen Test- und Produktionsumgebung getrennt sind.
- Eingeschränkter Zugriff auf private Schlüssel durch physische Sicherheit: Systeme mit privaten Schlüsseln müssen nur minimalen Zugriff haben. Wie man so schön sagt, ist der sicherste Computer der mit den wenigsten externen Verbindungen. Minimieren Sie daher die Anzahl der Mitarbeiter, die Zugriff auf Systeme mit privaten Schlüsseln haben, die für den Code-Signaturprozess verwendet werden.
Physische Sicherheit ist für den Schutz sensibler Daten ebenso wichtig. Trotz aller virtuellen Maßnahmen kann der ungewollte Zugriff eines Mitarbeiters oder Auftragnehmers eine große Bedrohung darstellen. Physische Maßnahmen wie Kameras, Fingerabdruckzugriff, Sicherheitspersonal usw. können zur Gewährleistung der physischen Sicherheit eingesetzt werden.
- Kryptografische Hardware-Schutzmodule (HSMs): Kryptografische Hardware-Schutzmodule schränken den Export privater Schlüssel von diesen Geräten ein. Kryptografische Module sind manipulationssicher und für die sichere Speicherung von Schlüsseln zum Signieren digitaler Zertifikate geeignet. Es gibt drei wichtige Arten von kryptografischen Geräten zum Sichern von Schlüsseln:
- Hardware-Sicherheitsmodule (HSMs)ChipkartenUSB-Token – Chipkartengerät Im Allgemeinen werden HSMs anderen Geräten vorgezogen, da die Sicherheitsstandards relativ höher sind. Stellen Sie sicher, dass alle verwendeten Geräte kompatibel sind mit FIPS 140 Level 2 zertifiziert.
- Zeitstempelprozess: Öffentlich oder Privat: Der Zeitstempelprozess hilft bei der Überprüfung der Authentizität des Herausgebers nach Ablauf des Zertifikats. Öffentliche Zeitstempelstellen können aus Kostengründen genutzt werden, es wird jedoch immer empfohlen, interne Zeitstempelstellen zu verwenden, um den Zugriff öffentlicher Netzwerke zu vermeiden.
Zeitstempelzertifikate können für einen Zeitraum von maximal 135 Monaten ausgestellt werden. Bei der Offenlegung des Code-Signaturprozesses während der externen/öffentlichen Zeitstempelung sind strenge Maßnahmen zu treffen.
- Scannen Sie den Code auf Viren: Der Code-Signaturprozess dient allein der Authentifizierung des Codes und kann ihn nicht sichern. Daher wird immer empfohlen, vor der Veröffentlichung des Codes und der Signierung mit digitalen Zertifikaten Viren- und Malware-Scans durchzuführen. Die Verwendung von Viren-/Malware-Scans verbessert auch die Codequalität.
Wenn Ihre Organisation eine Implementierung der Code-Signierung anstrebt, wenden Sie sich bitte an [E-Mail geschützt] für weitere Informationen
