- 01. Saying Goodbye to the Lock Icon: Chrome's Refreshing Approach to Online Security
- 02. Datenschützer fordern Slack: Verschlüsseln und schützen!
- 03. Sicherheitsverletzung erschüttert US-Verkehrsministerium
- 04. Heimliches Phishing entlarven: RPMSG-Anhänge zielen auf Microsoft-Anmeldeinformationen ab
- 05. Eine in China ansässige Gruppe infiltriert unentdeckt kritische US-Infrastruktur
01. Abschied vom Schlosssymbol: Chromes erfrischender Ansatz zur Online-Sicherheit
Googles Entscheidung, das Schloss-Symbol abzuschaffen, zielt darauf ab, das weit verbreitete Missverständnis rund um die Sicherheit von Websites zu beseitigen. Das neue „Melodie“-Symbol bietet Nutzern zusätzliche Datenschutzkontrollen und einen umfassenderen Ansatz für die Online-Sicherheit.
Chrome 117, dessen Veröffentlichung für Anfang September geplant ist, wird diese Änderungen einführen und Benutzer gleichzeitig vor unsicheren Verbindungen zu Nicht-HTTPS-Sites warnen.


02. Datenschützer fordern Slack: Verschlüsseln und schützen!
Ein Bündnis aus Technologie-, Bürgerrechts-, reproduktiven Gerechtigkeits- und Datenschutzorganisationen fordert Slack dringend auf, eine Ende-zu-Ende- Verschlüsselung einzuführen , um die Nachrichten der Nutzer vor staatlicher Überwachung und der Kontrolle durch Arbeitgeber zu schützen. Die Organisationen argumentieren, dass grundlegende Sicherheits- und Datenschutzfunktionen insbesondere im aktuellen politischen Klima unerlässlich sind.
Die von Fight for the Future angeführte Kampagne zielt darauf ab, Messaging-Unternehmen aufgrund von Sicherheitsbedenken und Datenschutzverletzungen zur Einführung von Verschlüsselung zu bewegen. Während einige Unternehmen dem Aufruf nachgekommen sind, reagierte Slack weniger. Der Brief weist auch auf die potenziellen Risiken eines unbefugten Zugriffs und rechtlicher Konsequenzen für die Nutzer hin.
03. Sicherheitsverletzung erschüttert US-Verkehrsministerium
Das US-Verkehrsministerium (DoT) verzeichnete eine Sicherheitsverletzung in seinem TRANServe-System, die die persönlichen Daten von 237,000 aktuellen und ehemaligen Mitarbeitern offenlegte. Die Sicherheitsverletzung betraf Systeme, die für Verwaltungsfunktionen genutzt wurden, und beeinträchtigte die Verkehrssicherheit nicht.
Das US-Verkehrsministerium untersucht den Vorfall, hat den Systemzugriff gesperrt und versucht, ihn sicher wiederherzustellen. Zufällig wies ein aktueller Bericht des US Government Accountability Office auf Mängel in den Cybersicherheitsbemühungen des Ministeriums und nicht umgesetzte Empfehlungen hin, darunter die Behandlung von Personalproblemen und Datenschutzfragen. Das Ministerium muss seine Cybersicherheitslage verbessern und die Empfehlungen des GAO umsetzen, um die Arbeit der Behörde zu verbessern.


04. Heimliches Phishing entlarven: RPMSG-Anhänge zielen auf Microsoft-Anmeldeinformationen ab
Angreifer nutzen verschlüsselte RPMSG-Anhänge, die über kompromittierte Microsoft 365-Konten gesendet werden, für gezielte Phishing-Angriffe und verwenden gefälschte Anmeldeformulare, um Microsoft-Anmeldeinformationen zu stehlen.
Die Phishing-E-Mails leiten die Empfänger zu legitimen Microsoft-Diensten und dann zu einem gefälschten SharePoint-Dokument um, das auf dem InDesign-Dienst von Adobe gehostet wird, und erfassen dabei Systeminformationen und Anmeldedaten.
Das Erkennen und Bekämpfen dieser gezielten Angriffe mit geringem Volumen ist eine Herausforderung. Zur Eindämmung wird empfohlen, Benutzer zu schulen und die Multi-Faktor-Authentifizierung (MFA) zu aktivieren.
05. Eine in China ansässige Gruppe infiltriert unentdeckt kritische US-Infrastruktur
Eine in China ansässige Gruppe namens Volt Typhoon hat laut Microsoft und den „Five Eyes“-Staaten unentdeckt kritische Infrastrukturorganisationen in den USA und Guam infiltriert. Die Gruppe konzentriert sich auf Spionage und Informationsbeschaffung, verbirgt ihre Aktivitäten auf infizierten Rechnern und nutzt kompromittierte Netzwerkausrüstung.
Ihre Hauptziele sind die Bereiche Kommunikation, Fertigung, Versorgung, Transport und Regierung. Microsoft warnt vor möglichen Störungen der US-asiatischen Kommunikationsinfrastruktur in Krisenzeiten. Die Gruppe setzt auf verdeckte Methoden und verlässt sich auf legitime Tools und gestohlene Zugangsdaten, um nicht entdeckt zu werden. Chinesische Hacker haben es auch auf die kenianische Regierung abgesehen, um Informationen über Schulden gegenüber Peking zu sammeln.

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