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Fallstudie

Fragmentierte PKI. Versteckte Zertifikate. Ein skalierbarer Fahrplan für das Gesundheitswesen

Wie Encryption Consulting die fragmentierte PKI-Umgebung einer in Minnesota ansässigen Gesundheitsorganisation analysierte, Governance- und Transparenzlücken schloss und einen Sanierungsplan zur Automatisierung des Lebenszyklusmanagements in einer hybriden Infrastruktur entwickelte.
Fragmentierte PKI. Versteckte Zertifikate. Ein skalierbarer Fahrplan für das Gesundheitswesen.

Kundenprofil

Ein in Minnesota ansässiges Gesundheitsunternehmen mit über 7,000 Mitarbeitern versorgt Millionen von Menschen bundesweit mit pharmazeutischen Dienstleistungen für zu Hause. Das Unternehmen ist seit Jahrzehnten in den Bereichen Pharmazie, Therapieentwicklung und Krankheitsforschung tätig und verfügt über eine Infrastruktur, die sowohl On-Premise- als auch Cloud-Umgebungen umfasst.

Branche

Gesundheitswesen, Apotheken- und Behandlungsdienste

Verlobungsart

PKI-Bewertungs- und Sanierungs-Roadmap

Ergebnis auf einen Blick

7,000+

Fachkräfte sind durch ein standardisiertes PKI-Framework geschützt.

NIST & FIPS

140-2/3 Standards Fahrverhaltensbewertung und -behebung

HSM

Root- und Ausstellungs-CA-Schlüssel wurden in einen hardwaregesicherten Speicher verschoben.

Einzelscheibe

Zentralisierte Zertifikatsverwaltung für hybride Umgebungen

Das Unternehmen

Challenges

Die PKI des Unternehmens war organisch gewachsen, um den unmittelbaren Sicherheitsbedarf zu decken, doch es fehlte ihr an einem strukturierten Ansatz, formaler Governance und zentraler Aufsicht. Was ursprünglich funktional war, hatte sich zu einem Flickenteppich entwickelt, der weder skalierbar noch auditierbar war, und in der hybriden Umgebung häuften sich Sicherheitslücken.

Keine formale Governance, kein CRL-Prozess und keine Backup-Verfahren

Es gab weder Zertifizierungsstellen noch Zertifizierungsstellen, CRL-Aktualisierungen waren unstrukturiert und die CA-Datenbanken wurden nicht regelmäßig gesichert. Ohne zentrale Überwachung blieben Zertifikatsrisiken unerkannt, wodurch das Unternehmen Datenverlust und Compliance-Strafen ausgesetzt war.
01 GOVERNANCE

Manuelle Lebenszyklusverwaltung für Tausende von Zertifikaten

Ausstellung, Verlängerung und Widerruf von Tausenden von Zertifikaten erfolgten manuell. Dies verlangsamte den Betrieb und erhöhte das Risiko von Ausfällen durch unentdeckte, abgelaufene Zertifikate.
02 LEBENSZYKLUS

Private Schlüssel werden in Software ohne starke Zugriffskontrollen gespeichert.

Die privaten Schlüssel der Stamm- und der ausstellenden Zertifizierungsstelle befanden sich in Software ohne starke Zugriffskontrollen. Dadurch waren die wichtigsten kryptografischen Ressourcen der Organisation unberechtigtem Zugriff und Kompromittierung ausgesetzt.
03 SCHLÜSSELSICHERHEIT
Die PKI-Umgebung der Organisation hatte sich zwar weiterentwickelt, um den unmittelbaren Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden, doch ohne eine auf Compliance ausgerichtete Strategie oder eine zentrale Aufsicht entstanden kritische Lücken, die zu kostspieligen Strafen führen könnten.

Verschlüsselungsberatung

Projektübersicht · Verschlüsselungsberatung · PKI-Dienstleistungen

Unser Angebot

Lösungen

Das Projekt folgte einem stufenweisen Ansatz: Überprüfung von Richtlinien und Standards, Workshops mit Interessengruppen, Gap-Analyse anhand eines kundenspezifischen PKI-Frameworks, das mit NIST 2.0 und FIPS 140-2/3 übereinstimmt, und ein Fahrplan zur Behebung der Mängel in den Bereichen Governance, Automatisierung, Transparenz und Schlüsselschutz.

Fähigkeit 01

Bewertung, Gap-Analyse und Anwendungsfalldefinition

Richtlinien, Datenklassifizierung und Schlüsselverwaltung wurden überprüft. In Workshops wurden Anwendungsfälle definiert: Client-Server-Sicherheit, Prinzip der minimalen Berechtigungen, zentralisiertes CLM und starke kryptografische Kontrollen. Eine Gap-Analyse verglich den Ist-Zustand mit NIST 2.0 und FIPS 140-2/3.

Fähigkeit 02

Governance, Richtlinien und Flexibilität in mehreren Verwaltungsstellen

Die Integration mehrerer Zertifizierungsstellen wurde evaluiert, um die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter zu vermeiden. Die Roadmap priorisierte NIST SP 1800-16, 2048-Bit-Schlüssel und das Prinzip der minimalen Berechtigungen, mit Richtlinien zur Steuerung des Zertifikatsmanagements und zur schrittweisen Abschaffung selbstsignierter und Wildcard-Zertifikate.

Fähigkeit 03

Automatisierung und Benachrichtigung des Zertifikatslebenszyklus

Empfohlen wird ein automatisiertes Lebenszyklusmanagement zur Reduzierung des manuellen Aufwands und des Ausfallrisikos. Definiert wurden Echtzeit-Ablaufbenachrichtigungen für proaktive Verlängerungen sowie automatisierte CA-Datenbanksicherungen zur Gewährleistung der Wiederherstellbarkeit.

Fähigkeit 04

Zentralisierte Bestandsverwaltung und Transparenz

Es wird empfohlen, das Zertifikatsinventar in hybriden Umgebungen zentral in einer einzigen Benutzeroberfläche zu verwalten, um Status, Zuständigkeit und Abhängigkeiten zu verfolgen, blinde Flecken zu schließen und die Verantwortlichkeit zu verbessern.
Das Ergebnis war ein klarer Sanierungsplan, der eine fragmentierte, manuell verwaltete PKI in ein geregeltes, automatisiertes und transparentes Zertifikatsmanagement-Framework umwandelte, das auf Industriestandards abgestimmt und skalierbar ist.

Verschlüsselungsberatung

Projektübersicht · Verschlüsselungsberatung · PKI-Dienstleistungen

Das Gesamte

Geschäftsergebnis

Die PKI-Bewertung bot der Organisation einen klaren Weg von fragmentierten, manuellen PKI-Operationen hin zu einem zentralisierten, automatisierten Zertifikatsverwaltungssystem, das auf langfristige Sicherheit und Skalierbarkeit ausgelegt ist.

01

Stärkere Sicherheit und besserer Schlüsselschutz

Die automatisierte Lebenszyklusverwaltung reduzierte den manuellen Aufwand und verhinderte Ausfälle durch abgelaufene Zertifikate. Die Schlüssel der Stamm- und ausstellenden Zertifizierungsstelle wurden mit definierten Rollen und strengen Zugriffskontrollen in einen HSM-Speicher verschoben.
02

Transparenz und standardisierte Abläufe

Die zentrale Verwaltung ermöglichte Transparenz hinsichtlich Zertifikatsstatus, Inhaberschaft und Dringlichkeit. Standardisierte CSR-Workflows ersetzten uneinheitliche Prozesse, und die passwortlose Authentifizierung erfolgte über Laptops, Smartphones, Server und IoT-Geräte hinweg.
03

Grundlage für zukünftiges Wachstum

Wir haben von einer fragmentierten PKI auf eine sichere, skalierbare Umgebung mit proaktiver Ablaufüberwachung umgestellt. Nächste Schritte: Automatisierung der Bereitstellung, Integration mit Identitäts- und Zugriffsmanagement sowie Erweiterung der PKI auf die IoT-Sicherheit.

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